Hochsensibilität

Zart besaitet?

Sind Ihnen Aussagen vertraut, wie:

"Was hast du denn nun schon wieder?" oder

"Sei doch nicht schon wieder so empfindlich!"

"Das bildest du dir doch nur ein."

und ähnliches?

Oder kennen Sie die Reizüberflutung in Kaufhäusern, Restaurants, Plätzen mit vielen Menschen?

Die Geräuschkulisse macht Ihnen zu schaffen?

Sie sind schnell übermüdet?

Sie benötigen öfter eine Pause?

Das ist nicht verwunderlich: das Gehirn hochsensibler Personen filtert in etwa 80% weniger Informationen als bei "normal sensiblen" Menschen.

Wenn Ihnen die Aussagen von oben vertraut sind, dann sind Sie wahrscheinlich eine der geschätzten 10-20 von 100 Personen, die "hochsensibel" sind. Wie überall gibt es auch hier unterschiedliche Ausprägungen in Intensität und Form.

Menschen nehmen ihre Umwelt auf allen Ebenen und mit allen Sinnen verstärkt wahr. Das ermöglicht höchst intensive Erfahrungen. Die Bandbreite möglicher Erscheinungsformen von Hochsensibilität ist sehr groß. Praktisch jeder Sinneseindruck kann stärker und damit detaillierter wahrgenommen werden.

Ob wir die Hochsensibilität als  wissenschaftlich anerkanntes Konzept betrachten oder nicht, Fakt ist: es gibt Menschen, die mehr wahrnehmen als andere.  Und diese höhere Wahrnehmungsfähigkeit wird oft erstmal als störend und einschränkend empfunden. Vor allem weil es für Mitmenschen, Familienangehörige oft nicht nachvollziehbar ist, womit ein hochsensibler Mensch zu kämpfen hat.

In einer Gesellschaft, in der es tatsächlich darum geht zu FUNKTIONIEREN, haben es hochsensible Menschen besonders schwer.

Viele hochsensible Menschen erleben die (Er-)Kenntnis über ihr hochsensibel sein als Offenbarung, ähnlich einer Diagnose: "Ah, endlich weiß ich was mit mir los ist." Hochsensibilität ist keine Krankheit, sie ist eine Gabe mit der Aufgaben sowie Verantwortung verbunden sind. Diese ist jedoch nicht schlechter oder besser als „normal sensible“ Menschen.

Somit ist Hochsensibilität ein Geschenk, welches hochsensible Menschen oftmals erst lernen müssen zu entdecken und zu achten. Wir können es weder "wegmachen" noch ignorieren. Deshalb ist es das Beste zu lernen das Geschenk anzunehmen.

Sehr häufig haben gerade hochsensible Menschen Probleme mit Ihrer Ich- Grenze:

 

Sie nehmen vermehrt wahr was Ihre Mitmenschen belastet?

Sie fühlen was sie fühlen und wissen oft nicht wo sie selbst aufhören und wo sie anfangen?

 

Aufgaben und Verantwortlichkeiten werden so viel leichter übernommen, die nicht die eigenen sind.

Das Ausdrücken der eigenen Grenze ist oftmals mit Schuldgefühlen verbunden.

Hochsensible Menschen haben auch oft mit Perfektionismus zu tun was es noch einmal erschwert Aufgaben abzulehnen.

 

Die Hochsensibilität darf in Ihrer ganz eigenen individuellen Ausprägung erfahren und gelebt werden.

 

Überforderungen werden weniger und das Geschenk der erhöhten Wahrnehmung darf ausgepackt und angenommen werden.

 

 

 

 

Bei uns finden Sie individuelle Begleitung in Ihre besondere Begabung und lernen die damit verbundenen Hürden kennen und lieben. Dann könnten Sie sich in folgenden Punkten wieder finden:

*Sie erleben Ihre Größe und Stärke unabhängig von Meinungen anderer.

* Sie ermächtigen sich selbst und werden frei von Erwartungen Ihrer Umwelt.

*Sie befreien sich von kollektiven, persönlichen, familiären Vorstellungen, Bildern, Werten und Haltungen die nicht Ihrem SELBST entsprechen.

*Sie folgen eigenen (Herzens-)Wünschen.

* Sie erfahren Ihre hohe Empfindsamkeit als Geschenk und Gabe und als Grundlage für Ihre Aufgaben.

* Sie entscheiden unabhängig von anderen Ihren Lebensstil.