Gelassenheit entwickeln mit allen Gefühlen

Raum für Gefühle - Inhalte - "Was tun wir da?"

* Entwicklung einer achtsamen Wahrnehmung der eigenen Gefühle und der Ich-Grenze.

* Übung: "Wie geht es mir jetzt gerade?" aus dem Körper beantworten lernen.

* Wie könnten wir befriedigend mit unangehmenen (negativen) Gefühlen umgehen?

Der Raum für Gefühle ist zunächst ein "Raum für Wahrnehmung“: Gefühle, Emotionen, Gedanken und Verhaltensweisen wahrnehmen, ohne sie zu beurteilen.

Wir lernen, unsere Gefühle wahrzunehmen: die intensiven ebenso wie die zarten. Die für uns unangenehmen ebenso wie die angenehmeren.
Intensive Gefühle wie Wut, Verzweiflung, große Angst und starkte, angenehme Gefühle wie Verliebtheit etc. sind für die meisten Menschen leicht zugänglich. Was den meisten weniger leicht fällt, ist auch die unangenehmeren und zarteren Gefühlen wahrzunehmen. Eine Empfindlichkeit, eine Irritation, ein leichtes Unwohlsein, ein kleines Hingezogen- oder Abgestoßensein. Der Körper sendet uns hierfür jederzeit wertvolle Signale.

Wir zeigen unsere Gefühle.
Die meisten Menschen haben Begegnungen im Alltag, im Berufsleben, auch in Beziehungen, die stark rational geprägt sind. Wir treten in Kontakt, in dem wir Gedanken, Fakten, Überzeugungen austauschen.

Die Gefühlsschule ist ein achtsamer Raum, in dem Sie sich mit all Ihren momentanen Gefühlen zeigen dürfen und auch sollen. Ihre Gefühle werden weder bewertet noch kommentiert.

Wir erforschen und hinterfragen Denk- und Verhaltensmuster.
Jeder von uns hat in der Kindheit Strategien entwickelt, um mit Erfahrungen von Mangel, von Ablehnung, von Unterdrückung, Missbrauch etc. umzugehen. Diese Strategien sind Ausdruck unserer natürlichen Kreativität, sie haben unser Überleben gesichert. Im Erwachsenenalter passen manche dieser Strategien nicht mehr, sondern behindern und schaden uns eher. In der Gefühlsschule üben wir, solche Strategien zu erkennen und aus automatischen Verhaltensmustern auszusteigen, die uns nicht mehr dienen.

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