Alle Menschen brauchen klare und starke Grenzen, vor allem die feinen unter uns!

Sie nehmen meist mehr und subtiler wahr als ihre Mitmenschen und sollten lernen sich vor möglichen Grenzverletzungen zu schützen.

Hier erhältst du eine Bewusstseinsschulung und Stärkung deiner gelingenden Abrenzung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir alle besitzen von Geburt an einen eigenen Innenraum. Dieser Innenraum hat eine Grenze, die zur Zeit unserer Geburt allerdings erst eine "Bodenmarkierung" ist. Diese Grenze hat sich im Laufe der Kindheit und Jugend zu entwickeln. So lernen wir wer wir sind, welche Gefühle wir in uns tragen, welche Aufgaben wir haben, welche Glaubenssätze sich in uns verbergen und damit außerdem wo unsere Grenze ist.

Gerade Gefühle lassen sich leicht und unbewusst übertragen, übernehmen und vom Innenraum nach Außen tragen. Weil wir nicht gelernt haben ALLEN Gefühlen einen gewissen Raum in uns zu geben. Weil wir sie einteilen in gut und schlecht. Die schlechten wollen wir in der Regel loswerden. Die guten behalten oder auch teilen.

Bei der Arbeit mit der eigenen Ichgrenze geht es also als erstes

1. darum zu schauen wie weit Deine Ichgrenze entwickelt ist und wenn nötig an ihr Verbesserungen vorzunehmen

2. zu erkunden wie es Dir in Deinem eigenen Innenraum gefällt: fühlst Du Dich wohl in Dir? Hast Du nährende Gefühle, schöne Erinnerungen und wohltuende Glaubenssätze? Oder liegen da schmerzvolle Erfahrungen und selbstzerstörerische Erinnerungen die Dich daran hindern lebensfroh zu sein?

"Alles was uns hindert, ein lebensfroher und leichter Mensch zu sein, ist in uns hinein geraten".

3. Sollte letzteres der Fall sein, werden wir diese aufsuchen und schauen ob es Deine eigenen schmerzvollen Erinnerungen/Erfahrungen/Gefühle sind oder von jemand anderen.

4. Deine eigenen wirst Du mit meiner Hilfe an einen guten Platz bringen wo sie Dich nicht ständig stören.

5. Die von einer anderen Person wirst Du ihr mit meiner Unterstützung zurückgeben.

Dabei handelt es sich oft um Konklumerate von alten/fremden/eigenen/aktuellen Gefühlen und/oder Glaubenssätzen. Diese werden auseinander dividiert und sortiert.

Warum ist das so wichtig?

Wir flüchten gern vor uns selbst, suchen im Außen nach Anerkennung, Wertschätzung, Liebe, Geborgenheit, Aufmerksamkeit wenn oder weil wir nicht gelernt haben, in uns und bei uns sein und bleiben zu dürfen. Weil wir nicht lernen durften, zu uns zu stehen.

Dadurch machen wir uns - aus einer inneren Not heraus - abhängig vom Außen.

Wenn es uns gelingt, unseren Innenraum in Ordnung zu bringen, aufzuräumen und eine funktionierende Ichgrenze aufzubauen, dann können wir all dies zu allererst in uns selber finden. Wir fühlen uns dann freier, unabhängiger, geborgen, selbstsicher. Kurz: WIR WISSEN WER WIR SIND UND WO UNSERE GRENZEN SIND.

 

"Vergeude keine Zeit damit, Dich zu beeilen."

(Lanza del Vasto)

Die psychisch-seelische Grenze um unseren Innenraum bestimmt unser Leben. Sie entscheidet über unser tägliches Wohlbefinden. Sie beeinflusst unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung, sowie unsere Fähigkeit zur Achtsamkeit. Sie schenkt uns eine innere Geborgenheit.

Erst wenn wir lernen uns im Moment wahrzunehmen, WIRKLICH wahrzunehmen und im JETZT zu verweilen, werden wir das Leben in seiner gesamten Fülle und Lebendigkeit leben.

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Fühlst du dich oft übergangen oder

sogar ausgenutzt?

„Im Reich unserer Gefühle, im Land unserer Erfahrungen dürfen wir König sein. Unsere Sicherheit, unsere Geborgenheit, unser Austausch mit der Umwelt und unsere Größe werden durch die Umzäunung, die Abgrenzung dieses Raumes bestimmt.“ 
                                                                 – Dr. med. Klaus Blaser

Angelehnt an das Self-Boundary Awareness Modell von Dr. med. Klaus Blaser (Schweiz)

Informationen dazu: www.horizologie.ch